Stereoskopie, eine (fast) perfekte Illusion 2D – Bilder in 3D – Bilder verwandeln

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Das Prinzip der Stereoskopie wurde bereits im 19. Jahrhundert entwickelt und praktisch umgesetzt. Basierend darauf war es damals sehr belieb Fotos in 3D anzuschauen. Im Prinzip ist der Eindruck der Tiefe eine optische Täuschung, denn Menschen wie Säugetiere können keine 3D – Bilder „sehen“, diese werden erst im Gehirn aus zwei 2D – Schnappschüssen der Wirklichkeit kostruiert.

Am Anfabg des 20. Jahrhunderts waren individuelle Stereoskope in Europa und Amerika sehr verbreitet. Bei diesen sogenannten stereoskopischen Bildern wird der 3D – Eindruck mit Hilfe von zwei leicht unterschiedlichen Bildern einer und derselben Situation erzeugt. Mit Stereoskopen war es möglich je ein Auge mit einem „passenden“ Bild zu versorgen. Dabei befand sich eine Trennwand zwischen den Augen, um ein „Vermischen“ der Bilder zu vermeiden. Auf diese Art konnten leicht versetzte Fotographien und Abbildungen separat ins Gehirn gelangen, um dort zu einem 3D – Bild zusammengesetzt zu werden. Im Prinzip hat man also einfach unseren Sehvorgang mit hilfe von zwei Kameras (Augen) imitiert und so 3D – Bilder konstruiert.

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Für heutige Verhältnisse, im Zeitalter der Digitalisierung und Miniaturisierung wäre so ein Stereoskop wohl unpraktisch. Allerdings hat sich am Konzept selbst nicht viel verändert. Das Ganze kann man also theoretisch mit einem Blatt Papier zwischen den Augen und etwas versetzt aufgenommenen Bildern realisieren bzw. illusionieren. Also, einfach mal selber ausprobieren, 3D – Bilder kreieren und hier kommentieren!

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