Mobbing im Internet Wie Cyber-Mobbing den Alltag der Jugendlichen gefährdet

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Im zweiten Teil der sechsteiligen Artikelserie über das Thema Internetfallen geht es um Mobbing im Internet und wie Cyber-Mobbing den Alltag der Jugendlichen gefährdet.

Was früher nur begrenzt in der Schule stattgefunden hat, kann jetzt ohne Ende im Internet verbreitet werden. Cyber-Mobbing nennt man die neue Art von Mobbing im Internet. Es fällt Jugendlichen nämlich viel leichter andere über das Internet bloß zustellen als im normalen Alltag in der Schule. Hinzu kommt noch das Internet sogar einige Seiten anbietet, die wie geschaffen sind um Cyber-Mobbing zu betreiben. Denn das einzige Problem beim Mobbing im Internet ist es seine Identität zu verbergen. Wofür man normalerweise spezielle Software und eine Menge Computer Fachwissen benötigt, wird Jugendlichen mittlerweile kostenlos im Internet zur Verfügung gestellt.

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Die Seite iShareGossip ermöglicht es Schülerinnen und Schülern sich anonym über eine Schule oder deren Schüler zu äußern. Sobald man die Seite geöffnet hat, kann man links in der Sidebar das gewünschte Bundesland auswählen sich und anschließend auch eine Schule. Sobald man die Auswahl getroffen hat werden die bisherigen Kommentare angezeigt und auch ein Kommentarfenster zum eigenen anonymen kommentieren bereitgestellt. Ähnlich wie bei Facebook kann man auch hier einen Daumen hoch für gefällt mir nur einen Daumen runter für gefällt mir nicht anklicken um seine Meinung zu einem Kommentar abzugeben.

  • Von einem harmlosen Chat Room  zur bekanntesten Cyber Mobbinbg Plattform

Was Anfangs dazu diente mit Freunden und Freundinnen über den Unterricht und die Schule zu kommunizieren hat sich schnell zu einem Cyber-Mobbing Chat Room entwickelt. Hier werden neben Gesprächen über den Schulalltag auch Gerüchte und Lügen über unbeliebte Schülerinnen und Schüler verbreitet. Was für die einen ein Riesenspaß ist, ist für den Betroffenen meist äußerst unangenehm und kann schlimme Folgen für den Alltag der Jugendlichen bedeuten.

Doch nicht nur auf dieser Seite gibt es Mobbing im Internet, sondern auf endlichen anderen werden Schülerinnen und Schüler von ihren Kameraden bloßgestellt und gemobbt. Sogar das weltweit größte soziale Netzwerk wird von diesem Problem nicht verschont. Eine 42 Jahre alte Engländerin kündigte an Weihnachten ihren Selbstmord in Facebook an. Es war wie ein Hilfeschrei den keiner hört, denn trotz ihrer 1.048 Facebook “Freunde“ die die Nachricht gelesen haben in, welcher sie berichtet das Pillen genommen habe und sich noch ein letztes Mal verabschiedet, kommt ihr keiner zu Hilfe. Das ist nur eine von vielen Fällen in, welchen das Internet versagt und die Menschen solche Nachrichten als harmlos ansehen.

  • Was kann man im Falle von Cyber Mobbing tun?

In solchen Fällen ist es auf jeden Fall notwendig sich Hilfe zu suchen. Ob beim Schulleiter, beim Vertrauenslehrer oder bei der Polizei, man sollte Cyber-Mobbing auf keinen Fall tolerieren. Im Internet gibt es zu diesem Thema eine Menge Hilfen und Berichte von Opfern. Im nächsten Artikel geht es darum wie man Kindersicherheit im Internet gewährleisten kann. Dort werden wir dann auch einige Softwarelösungen vorstellen mit welchen sie das Internet kinderfreundlicher gestalten können.

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