Lahmen Providern auf die Schliche kommen

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In der Werbung bieten scheinbar alle Provider von Internetanschlüssen nur die besten, schnellsten und zuverlässigsten Anschlüsse an, die man sich nur vorstellen kann.

Transfergeschwindigkeiten im Bereich von Überlichtgeschwindigkeit scheinen hier an der Tagesordnung zu stehen. Doch die traurige Realität sieht leider in manchen Fällen ganz anders aus, wenn man seine eigene Leitung dann einmal einem Speedcheck, wie man ihn auf dsl-speedtest.de finden kann unterzieht. Da kommen dann nämlich nicht selten völlig andere Zahlen heraus.

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Sparen auf dem Rücken der Kunden
Doch was genau ist damit gemeint? Nun, die Provider selbst müssen natürlich für den Datentransfer auch Geld bezahlen und je mehr Daten transferiert werden, desto teurer wird die Angelegenheit. Um ihr eigenes Netz zu schonen werden daher in nicht wenigen Fällen die maximalen Transfergeschwindigkeiten für die Nutzer gedrosselt, ohne dass diese davon unterrichtet werden. In den meisten Fällen fällt dies auch nicht auf, denn erstens ist nicht jeder Internetnutzer ein Computer Guru und zweitens ist es beim Internet nicht immer so einfach die maximalen Transfergeschwindigkeiten beim Download oder Upload zu erreichen, da man nicht immer nur selbst verantwortlich für die Verbindung ist, sondern auch das Gegenüber, wo die Daten heruntergeladen werden.

Mit einem Speedtest kann man aber definitiv sagen, wie schnell eine Internetverbindung zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt ist. Dadurch lässt sich überprüfen, ob man genau das geboten bekommt, wofür man bezahlt oder nicht. Es empfiehlt sich so einen Test mehrmals zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu machen, um sich ein besseres Bild machen zu können. Natürlich kann es gelegentlich zu Verbindungsproblemen kommen, wodurch die Geschwindigkeit kurzfristig beeinträchtigt wird. Tritt dies aber bei mehreren Tests auf, so sollte man sich bei seinem Provider beschweren und darauf pochen, dass man genau das erhält, wofür man auch bezahlt hat.

Vielleicht mag es den meisten egal sein ob ihre Verbindung nun um ein paar Kilobyte pro Sekunde gedrosselt wurde, doch schließlich hat man auch dafür bezahlt und wenngleich die Welt nicht untergehen wird, so sollte man doch die Leistungen auch erhalten, die im Vertrag festgelegt sind. Sonst könnte man ja gleich ein schwächeres Angebot nehmen und sich sehr viel Geld ersparen. Zumindest sehe ich die Sache so.

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